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Endlich frei!

Mit dem Führerschein beginnt die große Freiheit! Nie mehr mit schlechtem Gewissen ums mitternächtliche Abholen betteln, nie mehr Angst in nächtlichen Bahnhöfen haben, nie mehr mit hechelnder Zunge zur Busstation hechten, um nicht den einen von nur zwei Bussen zu verpassen.

Ein Check von unserer Sommerpraktikantin Laura Violetta Dippold

Nur mehr eine Entscheidung trennt mich von dieser großen Freiheit: Die Qual der Wahl, wer von nun an mein vierrädriger bester Freund sein soll. Deshalb habe ich mich für mich selbst und für alle, die gerade in einer ähnlichen Situation sind, diesen Sommer auf die Suche gemacht und einige Kandidaten getestet.

Da fällt einem die Wahl wirklich nicht so leicht. Manches Auto sieht richtig schnuckelig aus, liegt mir aber vom Fahrverhalten nicht so richtig, ein anderes besticht mit toller Innenausstattung, gefällt mir aber von außen nicht ganz so gut. Es ist wirklich nicht leicht, die Autos miteinander zu vergleichen und am Ende ist die Wahl des perfekten Autos natürlich Geschmackssache und Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden …

Klicken Sie unten auf die Kästchen für die verschiedenen Kleinwagentests …

 

VW up!

Eine echte Überraschung war der kleine up! von VW. Von außen sah er winzig aus und gefiel mir nicht so richtig. Aber auch hier darf man die inneren Werte nicht übersehen. Denn als ich hinterm Steuer saß, war ich total erstaunt, wieviel Platz im Innenraum ist, und dass der Winzling sogar fünf Türen und einen für seine Verhältnisse fast schon überdimensionalen Kofferraum hat!

Auch das Fahrgefühl mit dem 60 PS-Benziner hat mich angenehm überrascht – mit dem up! durch die Weinberge zu cruisen hat richtig Spaß gemacht!

Enttäuschend fand ich das spartanische Innenraumdesign und dass kein Navigationsgerät eingebaut war. Eine Halterung für das Smartphone ist zwar vorgesehen, das sich mit der VW-App verbinden lässt. Genial jedoch die Rückfahrkamera, die einem gerade als Anfänger das Leben sehr erleichtert!

Mercedes Benz A-Klasse

Wie aufregend! Eigentlich wollte ich ja einen Citroën testen, doch der nette Herr von Wiesenthal Zwettl winkte ab – gerade bei Anfängern ist Sicherheit groß zu schreiben und deshalb muss es ein Mercedes sein! Dass ich dann gleich ein A-Klasse mit AMG-Paket zum Testen bekam, war natürlich wie Weihnachten und Ostern zusammen!

Das Auto sieht schon von außen extrem sportlich aus und wirkt im Innenraum sehr edel. Ich bin natürlich sehr zurückhaltend gefahren, habe aber schon gespürt, dass mir das Auto wirklich viel Sicherheit gibt. Es wirkt irgendwie stabiler, als manche andere. Dass das Raumangebot innen großzügig ist, liegt natürlich unter anderem daran, dass der Wagen insgesamt größer ist.

Das Display ist übersichtlich und leicht zu bedienen, USB-Stecker sind in Griffweite und das Cockpit war für mich leicht verständlich angeordnet. Die Liste der Assistenzsysteme ist ganz schön lang, die meisten habe ich bei meiner Testfahrt gar nicht ausprobieren können. Aber die Rückfahrkamera begeistert mich jedes Mal aufs Neue – ein Extra, auf das ich nur ungern verzichten möchte.

Die Sitze sind auffallend bequem, was bei der AMG-Ausstattung auch an den speziellen Sportsitzen liegt. Alles in allem jedenfalls ein echtes Luxusauto, für das sich das Sparen sicher lohnt!

Seat Ibiza Xcellence

Roségold – was für eine tolle Farbe! Damit gab es natürlich schon erste Vorschusslorbeeren und das schwarzlackierte Armaturenbrett sieht einfach mal richtig cool aus!

Überhaupt ist der Innenraum nicht nur sehr geräumig und chic, sondern hat mich mit allerlei Extras beeindruckt: Mittelarmlehne (seehr bequem!), Induktionsladeschale zum Aufladen des Handys als echtes Wow und ein sehr großes, sehr übersichtliches Touch-Display, auf dem ich mich sofort zurecht gefunden habe. Der Seat Ibiza hat zu den Autos gehört, in denen ich mich gleich wohlgefühlt habe: Sitz vorgeschoben, Gurt angelegt und losgefahren, als wäre er schon längst meiner.

Ausstattung und Look & Feel haben mich überzeugt, das Preis-Leistungsverhältnis auch und so gehört der Seat nun auch zu meinem Favoritenkreis!

Mini Clubman

Ein Traum wurde wahr – denn dem süßen Mini habe ich schon immer schmachtende Blicke nachgeworfen (allerdings nicht in der Kombivariante).

Der Innenraum ist auch hier überraschend geräumig, von außen scheint das Auto viel kleiner zu sein. Mein Testwagen hatte mit 150 PS ganz schön viel Power und natürlich eine super Straßenlage – durch seinen niedrigen Schwerpunkt gibt’s da Gocart-Feeling vom Allerfeinsten!

Mich als Anfängerin hat allerdings die Anordnung der Anzeigen am Armaturenbrett ziemlich irritiert, auch mit dem Touchscreen bin ich nicht so richtig warm geworden. Da würde ich mir bei meinem eigenen Mini das Head-up-Display wünschen, das mir die wichtigsten Infos einblendet (Aufpreis). Bestimmt wird die Orientierung leichter, wenn man ständig mit dem Auto fährt. Megacool ist die Ladestation für Smartphones in der Mittelkonsole!

Fiat 500 S

Ein echtes Girlie-Auto, das mich mit seinen Glubsch-Augen schon auf den ersten Blick bezaubert hat. Ein kleinen Abzug gibt es dafür, dass er im Vergleich zu seiner Breite ein bisserl hoch ist.

Wie eigentlich bei allen Kleinwägen hat mich auch hier der geräumige Innenraum überrascht. Das typisch italienische Design macht den kleinen Spatz außen wie innen zu einem Hingucker. Wer Retro-Look mag, findet da wohl sofort seinen Liebling, mir persönlich gefällt die Sport-Variante besser.

Sehr übersichtlich ist das große Touch-Display, bei dem ich mich auf Anhieb zurecht gefunden habe. Besonders angenehm finde ich bei diesem Modell, dass die Geschwindigkeit digital angezeigt wird, so muss man sich gerade als Anfänger nicht während der Fahrt damit beschäftigen, am Tachometer die Stricherl abzuzählen.

USB-Anschlüsse, Bluetooth und der tolle Radio in meinem Testwagen finde ich toll, die Rückfahrkamera vermisse ich hier schon. Top: 4 Becherhalter!

Renault Clio

Das allerleiseste Auto ever! Damit hat mich der Clio am meisten beeindruckt – ich konnte mich atmen hören, so leise ist der! Anfangs musste ich mich erst ein wenig daran gewöhnen, dass dieser Wagen weicher ist, als die anderen, aber schon nach ein paar Kilometern habe ich genau das sehr genossen.

Auch der Clio ist innen sehr geräumig, sowohl im Fahrgastraum, als auch der Kofferraum. Die Ausstattung ist richtig komfortabel, mit Armlehne, Becherhalter und bequemen Sitzen mit viel Beinfreiheit für Bei- und Mitfahrer – pfiffig gestaltet ganz in „French-Design“. Das große Touch-Display ist übersichtlich und das Bose-Soundsystem (ab Modell Initiale Paris) sorgt für großartigen Klang der Musik, die man über die eigene Playlist im Auto abspielen kann.

Tempomat ist an Bord und natürlich kann man den Clio je nach Modellvariante mit Sonderausstattung noch richtig cool pimpen: Besonders die „Keycard“, ein „Schlüssel“ in Form einer Kreditkarte, ist eine sensationelle Erfindung. Es reicht, diese Karte in der Handtasche zu haben und das Auto öffnet und schließt sich automatisch, wenn man sich nähert bzw. entfernt. Fazit: Eindeutiger Kanditat für meine zukünftige Begleitung!

Opel Adam

ADAM – Traumauto seit GNTM, wie habe ich die angehenden Models bewundert, wenn sie mit dem Adam fahren durften oder ihn sogar geschenkt bekamen! Jetzt war es endlich so weit: Auch ich durfte mal!

Er hat so ein herziges „Babyface“, gutes Aussehen ist einfach wichtig, auch beim Auto ? Er ist innen und außen rundum fesch, wobei es für den Adam ja eine ganze Menge an Farb- und Designkombinationen gibt, die man sich aussuchen kann, um sein Auto ganz individuell zu designen. Allein unter 19 (!) Außenfarben kann man da wählen – Mint oder doch lieber Schokobraun?

Mein Adam kam als „Modell S“ mit einem 150 PS Turbomotor und Sportfahrwerk in Blitzblau, aber natürlich habe ich mich als Anfängerin nicht so getraut, diese Dynamik voll auszukosten. Adam ist aber auch ein Wunderkind, was das Infotainment angeht: Ladeschale für das Handy, ein richtig cooles Touchdisplay und das Auto lässt sich perfekt mit dem Smartphone verbinden. Echt heiß: Mit der OnStar Dachantenne ist der Adam ein WLAN-Hotspot! Daumen hooooch!

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