Weinviertler Wohlfühl-Wohn(t)raum

In dem Jahrhundertwendehaus haben schon ihre Vorfahren gewirkt – mit viel Geschmack und Liebe zum Detail haben sich Susanne und Max Riegelhofer im Poysdorfer Weingut ihren Wohntraum zum Wohl-fühlen geschaffen. Für die Wein4tlerin hat das Winzerpaar die Türe geöffnet und wir durften für Sie ein paar Wohn-Impressionen einfangen.

Natürlich ist zu beneiden, wer ein würdevolles Jahrhundertwende-Haus aus Familienbesitz übernehmen darf. Doch um es an die eigenen, zeitgemäßen Bedürfnisse anzupassen, muss man sich ordentlich in die Hände spucken. Gut beraten ist, wer da – wie Susanne und Max Riegelhofer – von einem erfahrenen Fachmann sensibel betreut wird. So kann der Charme alter Substanz mit modernem Wohngefühl erfolgreich verbunden werden und ein echter Wohntraum entstehen.

WIE ANNO DAZUMALS
Zentrum im Hause Riegelhofer ist die geräumige Wohnküche, die wieder an ihren früheren Platz zurückverlegt wurde. Statt der Fenster kann man nun durch Terrassentüren direkt in den Garten gehen – gleichzeitig wird der Raum dadurch lichtdurchflutet. »Ich bin als Kind in einem Haus aufgewachsen, in dem man vom Wohnraum in den Garten schauen konnte, das wollte ich gerne auch hier verwirklichen. Es ist ein schönes Gefühl die Natur das ganze Jahr über im Blick zu haben«, erzählt die Hausherrin.

Wir beneiden Susanne Riegelhofer um ihre Küche, die gleichzeitig völlig unaufgeregt, absolut zeitlos, unendlich geräumig und sehr praktisch ist. Am großen Esstisch ist viel Platz für die mittlerweile fünfköpfige Familie und für Gäste.

Der Wohnstil der Riegelhofers ist von moderner Klarheit, ohne kalt zu wirken. Alte, liebevoll restaurierte Möbel schaffen da und dort charmante Blickpunkte und das lehm-verputzte Haus hat lebendige Ecken und Kanten.

Schon beim Umbau auf pflegeleichtes, praktisches Wohnen wurde darauf geachtet, was im Zusammenleben mit drei Kindern stressfreies Miteinander verspricht. Wie etwa das Spielzimmer, das strategisch perfekt zwischen Küche und Wohnzimmer platziert ist. So ist auch im Erdgeschoß für Anti-Langeweile-Programm gesorgt, die Kinder müssen sich zum Spielen nicht in ihre Zimmer im oberen Stockwerk zurückziehen und bleiben in praktischer Ruf- und Sichtweite.

STRAHLEND WARM
Der große Kachelofen in der Wohnküche, dessen Rückwand auch das Wohnzimmer erwärmt, war nicht von Anfang an geplant. »Eigentlich hatten wir einen Schwedenofen eingeplant, aber irgendwann dachten wir, dass hier ein Kachelofen einfach perfekt wäre. Heute sind wir froh, dass wir uns für den aus Lehmsteinen gefertigten Raumofen entschieden haben, wir schätzen die kuschelige, knisternde Atmosphäre und als zusätzliche Wärmequelle ist er ideal«, erzählt Susanne Riegelhofer.

Mit vielen durchdachten Maßnahmen konnte der Energiebedarf des Hauses deutlich reduziert werden. Sonnenkollektoren versorgen einen Solarboiler, eine Kombination aus Fußboden- und Wandheizung machen angenehmes Raumklima.

HELL UND FREUNDLICH – NACH SKANDINAVISCHEM VORBILD
Susanne Riegelhofer mag den skandinavischen Wohnstil, vor allem viel Glas und Licht sind ihr wichtig. Im Obergeschoß wurde der Dachboden ausgebaut, die alten Holzbalken dürfen als schönes Stilelement da und dort hervorlugen. Viel Fensterfläche und zusätzliche Glasflächen neben den Türen machen die Räume besonders hell und freundlich.

Noch teilt Emma mit ihrem Bruder das Zimmer gerne, aber die Riegelhofers haben vorausschauend geplant: Ein zweites großzügiges Zimmer wird derzeit als Gästezimmer genützt und ist später als zweites Kinderzimmer mit einer Schlafgalerie für die Buben vorgesehen. So bleibt im Raum noch jede Menge Platz zum Spielen und Wohnen, der nicht mit Betten verstellt werden muss.

Auch ein eigenes Bad für die Kinder wurde eingeplant, da das Badezimmer im Elternschlafbereich integriert ist. Zurzeit planschen dort alle gemeinsam in der Wanne, aber »wenn die Kinder einmal in der Pubertät sind, werden wir bestimmt alle froh sein über die Lösung mit dem Kinderbad«, lacht Susanne Riegelhofer

KREATIV & CLEVER GEPLANT
Wer selbst Kinder hat, kennt das Chaos, das sich im Nu rund um die Garderobe ausbreiten kann, nur allzugut. Glücklich kann sich da schätzen, wer just in diesem Bereich ein bisschen mehr Platz als üblich zur Verfügung hat. Susanne und Max Riegelhofer hatten dieses Glück und konnten sogar einen abgeschlossenen Schrankraum einbauen, in dem Winterjacken, Sportsachen und allerlei Accessoires perfekt verstaut werden können.

Herzig: Offene Fächer – eines für jedes Familienmitglied – verwahren Persönliches griffbereit …

Die ganze Foto-Homestory lesen Sie in der Herbstausgabe der Wein4tlerin

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