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Mit dem Rad zum Bauernhof

Offene Bauernhöfe, Direktvermarktung, von Wein über Pute und Dinkelprodukte bis zum Schwein, und ein Rad-Erlebnis für die ganze Familie, vor allem die Konsumenten, – das ist die Grundidee des Aktionstags der Bezirksbauernkammer Mistelbach, der heuer am 21. Mai in der Region rund um Poysdorf wieder stattfindet. Bei allen Betrieben erwartet die Besucher eine Betriebsvorstellung mit Führung durch den Betrieb und dem Genuss der hofeigenen Schmankerl.

Ambitionierte Radler können wieder die längere Radroute mit cirka 20 Kilometern auf gut markierten Radwegen durch mehrere Gemeinden in Angriff nehmen und dabei die geführte Radtour von der Weinviertler Sektmanufaktur in Stützenhofen aus um 11 oder 13 Uhr wählen oder auf eigene Faust losradeln. Mit dem kostenlosen Radpass kann man am Gewinnspiel teilnehmen. Mitradeln kann jeder – egal ob Groß oder Klein. 

Das Erfolgsrezept dieses Radtags sind die authentische Betriebe, die den Konsumenten ihre Begeisterung und Liebe zum Beruf vermitteln, das beweist auch die wachsende Besucherzahl, die sich gegenüber dem Jahr 2010 von 50 auf über 500 im Vorjahr verzehnfacht hat. In diesem Jahr wurde das Angebot noch erweitert: Mit dabei unter anderem auch die Weinviertler Sektmanufaktur & Huglerei in Stützenhofen, wo es seit 1979 im Keller prickelt. Hier werden die Besucher von der amtierenden Bundesweinkönigin Christina I. und der Weinprinzessin Rebecca empfangen. In der Huglerei nebenan gibt es Köstlichkeiten aus der Backstube.

Wolframs frische Puten aus Stützenhofen garantieren eine gentechnik- und antibiotikafreie Ernährung, die Puten werden im Freiland gehalten und mit dem Getreide des Betriebes gefüttert. Das zarte und saftige Putenfleisch wird ab Hof und in den regionalen Bauernläden vermarktet. Familie Strebl bewirtschaftet den Wein- und Landwirtschaftsbetrieb in Drasenhofen biologisch und vermarktet Weine, Säfte, Brände, Dinkelprodukte, Öle und mehr. Auch der Weinhof zum Biofritzl ist mit dabei, der seine Felder mit Dammkultur, einer uralten, längst in Vergessenheit geratenen Form bewirtschaftet. 

„Mit großem Ehrgeiz arbeiten wir an der Organisation dieses Radtages. Mit dem im Folder inkludierten Radpass und einer großen Betriebsvielfalt möchten wir für alle Besucher und Radfahrer ein noch attraktiveres Angebot rund ums Radfahren und die Landwirtschaft anbieten. Ziel war und ist es den Kontakt und das Verständnis zwischen Konsument und Bauern zu vertiefen!“, so Kammerobmann Hermann Stich.

[ Quelle + Foto: Presseinfo Bezirksbauernkammer Mistelbach ]
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